Wortschatz

Simplonsches Lexikon zum Download

Betrachtet man die Simplonischen Wörter, so fällt auf, dass viele von Ihnen recht ungewohnt klingen, teilweise auch etwas zu gewohnt und dadurch für eine fremde Sprache seltsam. Dieses Phänomen ist auf dies Entstehungsgeschichte der Wörter zurückzuführen.
In der Anfangsphase, als das Prinzip der Einfachheit oberste Priorität hatte, wurden die Wörter teils ziemlich primitiv aus deutschen oder bayerischen Wörtern mit ähnlicher oder gleicher Bedeutung gebildet. Erst mit der Zeit wurden die Methoden verfeinert, neue Wörter wurden aus der Verbindung und Zusammenstauchung bereits bestehender Wörter gebildet, Wörter aus mehreren Sprachen wurden zur Erstellung neuer Simplowörter miteinander verbunden und die Lautmalerei wurde als Grundlage der Wortbildung entdeckt. Und so werden mit de Zeit immer mehr der zu Beginn quasi als Provisorium erfundenen Wörter durch neue, besser klingende und passendere ersetzt. So findet die oben erklärte Technik der einfachen Grundlage, auf die nach und nach aufgebaut wird, Anwendung.
Jedenfalls sind beinahe sämtliche Wörter leicht zu merken, da sie sich durch eine sinnvolle Herleitung erklären nach dem Klingen, was sie bedeuten. Überdies lernt man meist mit einem Wort gleich mehrere, da ein Wort mehrere Wortarten abdeckt (z.B. splab = Sprache, sprechen). Auch Vor- und Nachsilben werden als besonders praktisches Hilfsmittel einer logischen und dadurch leicht lernbaren Erstellung vieler Wörter mit präzise abgegrenzter Bedeutung benutzt. Durch die Prä- und Suffixe ist es sogar möglich, dass ein Simplo Sprechender während des Sprechens ein richtiges Simplowort einfach logisch zusammenbaut, ohne es je gelernt zu haben.